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Ausbildung
zum ganzheitlich orientierten hundeverhaltenstrainer
Ausbildungskonzept
Im
Sinne des Tierschutzes sowie des Tierschutzgesetzes soll Hundeverhaltenstraining
von professionell ausgebildeten, der nachweislich erbrachten Sachkunde fähigen
Trainern und Trainerinnen angeboten und nach neuesten Erkenntnissen der
Ethologie, der Lerntheorie und Lehrmethodik durchgeführt werden.
Ganzheitlich orientierte Hundeverhaltenstrainer betrachten viele
Aspekte der Umwelt, die Bedürfnisse des Hundes, auch dessen Wohlbefinden im
Zusammenleben mit uns Menschen als ausschlaggebend für eine erfolgreiche
Sozialisation in unserer heutigen Gesellschaft.
Die hier konzipierte Ausbildung trägt diesem Gedankengut Rechnung
und identifiziert sich auch explizit mit dem ethischen Kodex des Veranstalters
Tiere Helfen Leben.
Die Ausbildung
Der Verein Tiere Helfen Leben hat sich zum Ziel gesetzt,
verantwortungsvolle ganzheitlich orientierte Hundeverhaltenstrainer /
-trainerinnen nach modernen dualen Methoden auszubilden. Der Theorieteil wird in
Blöcken durch entsprechend national und international hochqualifizierte
Referenten (siehe Referentenliste) gestaltet. Der Praxisteil erfolgt in
Kooperation mit modernen tierschutzorientierten Partnerhundeschulen.
Die theoretische Ausbildung umfasst 332 Unterrichtseinheiten (UE)
à 45 Minuten und schließt mit schriftlichen Prüfungen, der Präsentation einer
schriftlichen Abschlussarbeit und einem praktischen Prüfungsteil ab.
Die Praxisstunden sind entsprechend der Theorie aufgebaut und
werden über die schriftliche Rückmeldung der Partnerschulen reflektiert.
Zielsetzung der Ausbildung zum ganzheitlich orientierten
hundeverhaltenStrainer
Nach absolvierter Ausbildung soll der ganzheitlich orientierte
Hundeverhaltentrainer in der Lage sein Menschen im tierschutzkonformen Umgang
mit ihren Hund anzuleiten, sie einzeln oder in Gruppen entsprechend den Wünschen
der Menschen und den Bedürfnissen des Hundes zu schulen und ihren Hund unter
seiner Anleitung zu trainieren.
Spezielle Rechtsverordnungen wie Sachkundenachweis oder
Hundeführschein sollen durch den ganzheitlich orientierten Hundeverhaltentrainer
ebenfalls fachgerecht vermittelt werden.
Unter Berücksichtigung von belastenden Faktoren im Leben einzelner Tiere, in
Zusammenarbeit mit entsprechenden Spezialisten wie Tierärzten oder anderem
alternativen Support soll in Einzelbetreuung am Problemverhalten nach einem
erlernten Problemlösungsprozess gearbeitet werden können. Außerdem soll der
ganzheitlich orientierte Hundeverhaltentrainer mit qualifiziertem
Hundeverhaltenstraining in Tierschutzorganisationen wie z.B. Tierheimen
mitarbeiten können. Damit kann er an einer schnelleren Vermittlung an geeignete Hundehalter mitwirken.
Der ganzheitlich orientierte Hundeverhaltentrainer lernt einfühlsam und kreativ
Kurse zu gestalten, die Bedürfnisse des Hundes zu unterstützen und im Interesse
der Gesellschaft als Gefahrenprävention Wissen zu Hundeverhalten in moderner
Form zu vermitteln
Der Ausbildungsabsolvent wird über Marketing, Networking und
allgemeine Rechtskunde geschult um entsprechend der Gewerbeordnung agieren zu
können.
Natürlich ist es auch möglich die Ausbildung aus dem Motiv der
Wissensvertiefung zum Umgang mit dem eigenen Hund zu absolvieren.
Inhalte
der Ausbildung (Details
im Curriculum)
Die Inhalte der theoretischen Ausbildung sind in systematisch
aufgebauten Blöcken konzipiert.
Die Kenntnis zu den einzelnen Teilabschnitten wird durch
schriftliche Zwischentests, Gruppenarbeiten oder Hausaufgaben übergeprüft.
Exkursionen sind Teil der theoretischen Themenbereiche.
Die einzelnen Vorträge der jeweiligen Themengebiete sind
inhaltlich aufeinander abgestimmt.
Die Theorie
umfasst folgende Themengebiete:
Allgemeine Hundekunde
Praxisgrundlagen
Ganzheitlich betrachtete Aspekte im Speziellen
-
Belastende Faktoren
-
Ethik
-
Alternativer Support zur Schulmedizin, Vernetzung
-
Ganzheitliche Verhaltensberatung
-
spezielles Verhaltenstraining
-
Ernährung
-
Medizin
Berufsbild
-
Umgang mit Kunden
-
Tierschutz
-
Netzwerk
-
Marketing
-
Rechtliches
Praxis
Ab dem 4. Unterrichtsblock beginnen die Praxiseinheiten, die von
jedem Teilnehmer selbstverantwortlich geplant und dann terminlich mit den
Partnerschulen umgesetzt werden.
Vorgeschriebener Praxisumfang sind 150 Praxisstunden die
innerhalb der Ausbildung zu erbringen sind. Dem Teilnehmer wird ein
Übersichtsrahmen ausgehändigt, indem die vorgeschriebenen Praxiseinheiten an die
Theorie angepasst, zu entnehmen sind. Theoretisch vermittelte Ausbildungsinhalte
werden großteils innerhalb der Blöcke in der angewandten Praxis (Übungen)
erlernt und dann in den Praxiseinheiten der Partnerschulen entsprechend
umgesetzt.
Die Praxis gliedert sich in
-
Beobachtung und Hilfestellung im Alltagstraining
-
Beobachtung und Hilfestellung in Welpen/Junghundegruppen
-
Einzel
und Gruppentraining von adulten Hunden unter Anleitung
-
Beratung von Hundebesitzern, spez. Kleingruppentraining unter Anleitung
-
Unterstützung bei Sachkundenachweis / Hundeführschein / Problemhundeberatung
-
Abhaltung eines Gruppenkurses
-
Spezialkurse nach freier Wahl
SPECIAL TOOLS
Zusätzlich zu der Grundausbildung werden Spezifikationstools
angeboten, die je nach Interesse gebucht werden können. Diese sind nicht in den
Ausbildungskosten inkludiert. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, d.h.
dass ein Tool nur dann veranstaltet wird, wenn es ausreichende Anmeldungen dafür
gibt.
Das Tool wird mit einer Praxisprüfung abgeschlossen und
zertifiziert.
TeilnahmeVoraussetzungen
Nach Einlangen der schriftlichen Anmeldung erfolgt ein persönliches Gespräch um
die Angaben zu vertiefen und einen persönlichen Eindruck des Interessierten zu
erlangen.
Spätestens 21 Tage danach kann mit einer Rückmeldung gerechnet werden. Die
Teilnahme wird nach Unterfertigen des Ausbildungsvertrages gültig und die
allgemeinen Geschäftsbedingungen dazu wirksam.
Die Ausbildungskosten belaufen sich auf € 4500,00. Die Zahlungsbedingungen werden in den allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt und sind
im Ausbildungsvertrag fixiert.
Die Teilnehmerzahl ist mit 25 Personen limitiert.
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl findet die Ausbildung nicht statt.
Der Ausbildungsort ist Markt Piesting, NÖ.
Das Führen eines eigenen Hundes ist nicht Voraussetzung, für die Erfüllung der
Hausaufgaben bedarf es jedoch eines näheren Kontaktes zu einem Hund.
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